Die richtige Entscheidung treffen

Im Leben gibt es immer verschiedene Perspektiven und alles ist irgendwie erstmal wertlos. Wir Menschen geben den Dingen erst die Bedeutung, in dem wir sie bewerten. Diese spielen für Entscheidungen eine ganze wichtige Rolle, denn das Leben ist voll damit. Tagtäglich musst du Entscheidungen treffen. Es fängt schon damit an, dass du dich dafür entscheiden musst um welche Uhrzeit du aufstehst oder ob du heute zur Arbeit gehst. Wir sind völlig frei und entscheiden eigenständig was wir tun. Die Konsequenzen und unseren eigenen persönlichen Interessen spielen dabei eine große Rolle.

Nehmen wir mal an du würdest morgens für dich entscheiden, dass du nicht zur Arbeit gehst und lieber liegen bleibst. Das hat Konsequenzen. Du würdest damit den Vertrag, den du mit deinem Arbeitgeber geschlossen hast, brechen. Das Projekt kommt nicht voran, weil deine Kollegen sich auf dich verlassen. Im schlimmsten Fall verlierst du deinen Job. Hast weniger finanzielle Mittel zur Verfügung. Kannst deine Wohnung nicht mehr bezahlen. Und wir können das alles hypothetisch noch weiterspielen. All das geht auch unterbewusst in deinem Kopf vor, weswegen du dir morgens einfach deiner Pflicht nachgehst und zur Arbeit fährst. Punkt.

Doch in unserem Leben gibt es auch Möglichkeiten Entscheidungen zu automatisieren. Etwas, das wir nicht mehr in Frage stellen müssen. Es nennt sich Routine. Sei es das gleiche Brötchen, dass ich mir jeden Morgen beim Bäcker kaufe bevor ich zur Arbeit gehe. Der erste Kaffee, den ich vor der Arbeit trinke. Am Anfang habe ich immer gedacht, Routine sei etwas langweiliges. Kein Fortschritt. Stillstand. Ich gab dem eine negative Bewertung. Mit der Zeit habe ich allerdings gelernt, dass eine gewisse Routine sehr gut ist. Stell dir vor du müsstest bei allem was du in deinem Alltag tust erst überlegen, welche Entscheidung du triffst. Das wäre eine sehr starke Belastung.

 

Du wirst immer Angst haben

Wenn du eine Entscheidung treffen musst, wirst du immer Angst haben. Du befindest dich momentan in der Komfortzone, wo du alles kennst und weißt was dich erwartet. Es ist wie eine Schutzkleidung in der du Sicherheit hast. Man könnte meinen, dass doch dann alles gut sei. Komischerweise schafft es der Mensch, besonders wenn es uns in der Gesellschaft zu gut geht, dennoch unzufrieden zu werden. Wir überlegen uns eine Veränderung. Vielleicht beruflich. Doch wir sind ängstlich. Teilweise so stark, dass wir lieber die Unzufriedenheit versuchen auszuhalten als irgendwas auszuprobieren.

  • „Ich könnte auf dem neuen Weg scheitern.“
  • „Ich könnte mich noch immer nicht wohlfühlen.”
  • „Ich könnte von anderen schlechtes über meine Entscheidung hören.”
  • „Ich könnte mir den Urlaub nicht mehr leisten.“
  • „Ich könnte damit meine Freundschaft aufs Spiel setzen.

Eins haben alle Sätze gemeinsam. „Ich könnte“. Das sind eben alles Szenarien, die sich in unserem Kopf abspielen. Dort gibt es keine Grenzen und es könnte immer alles passieren. Deswegen kann ich dir sagen: Du wirst immer Angst haben, wenn du eine größere Entscheidung treffen musst.

 

Die Ungewissheit bleibt

Kennst du das, wenn du eine potentielle Entscheidung bis ins kleinste Detail durchspielst. Du willst vorher ganz genau wissen, ob es das Richtige für dich sei. Verständlich. Es hat teilweise große Folgen und das muss gut überlegt sein. Man verbringt sehr viel Zeit damit und versucht irgendwie alles zu berücksichtigen. Ich kann dir sagen, dass das nicht funktionieren wird. Es gibt Faktoren die kannst du nicht beeinflussen und viele Dinge ergeben sich erst dann, wenn du den ersten Schritt gemacht hast. Oder das was du dir im 37. Schritt überlegt hast, kommt erst gar nicht weil du zuvor schon zehn mal abgebogen bist.

Am Ende bist du trotzdem glücklich. War es dann schlimm, das alles anders gekommen ist wie du dir das gedacht hast? Nein. Lerne mit Ungewissheit klar zu kommen und gehe einen Schritt nach vorn. Von dort aus schaust du erst weiter.

Es gibt nicht nur Positives

Mit einer größeren Entscheidung wollen wir einen neuen Weg einschlagen. Eventuell waren wir zuvor unglücklich oder wir wollten eine Veränderung, die uns als Mensch weiterentwickelt. Wahrscheinlich gab es neben vielen positiven Dingen, ein paar Negative, die wir gerne mit der Entscheidung ändern möchten. Mit großer Wahrscheinlichkeit hast du auch hier Angst vor den negativen Erlebnissen. Das du dort sitzt und plötzlich ein schlechtes Gefühl hast. Das ist völlig normal. Wir brauchen oft auch einfach etwas Zeit um mit den neuen Begebenheiten klar zu kommen. Es kann passieren, dass es soweit geht, dass du deine Entscheidung rückgängig machen möchtest. Doch ich kann dir auch hier sagen: In all deinen Lebenssituationen wird es immer etwas geben, was du nicht gut findest. Du wirst immer Positives und Negatives haben. Entscheidend ist, wie du in der Situation damit umgehst und ob der neue Weg es wert ist.

Du merkst selber jetzt schon, dass bei einer Entscheidung viele Dinge eine Rolle spielen und sei es nur unterbewusst. Es gibt so viele Dinge die gegen eine Entscheidung sprechen, aber genauso viele gibt es auch die dafür sprechen. Wir Menschen sind leider nur eher geneigt dazu, dass Negative eine stärkere Bedeutung zu schenken. Am Ende dieses Artikels möchte ich dir aber auch sagen, was das wichtigste bei einer Entscheidung ist.

Da eine Entscheidung auch negative Dinge mit sich bringt, musst du dir am Ende immer klar machen, ob sich der neue Weg lohnt. Lohnt es sich das Neue zu wagen, auch wenn es mir eventuell mal schlecht damit gehen wird. Spiele dir nicht zu sehr Szenarien im Kopf, die allesamt Hirngespenster sind. Versuche dich auf handfeste Fakten zu berufen, verlasse dich auf dein Gefühl und höre auf dich.

Jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellungen vom Leben. Leider sind sehr viele dazu geneigt, wenig anderes zu akzeptieren.Leider sind sehr viele dazu geneigt, anderes nicht zu akzeptieren sondern zu werten. Sie geben Situationen, die andere für sich getroffen haben, einen Stempel: „Richtig” oder „Falsch“. Das einzige was daran falsch ist, ist zu denken, dass es diesen Stempel geben würde.

Wir sind in einem Zeitalter, in dem so viele Dinge toleriert werden. Warum fangen wir auch nicht mal an, die Menschen um uns herum so zu akzeptieren, wie sie gerne leben möchten. Ich möchte dir damit sagen, dass du auf dich hören musst und nicht auf die äußerlichen Einflüsse, die dir sagen was du zu tun hast.

Es wichtig sich selber gut zu kennen, zu wissen was man möchte, aber auch zu wissen man nicht möchte. Probiere dich aus. Diese Dinge helfen dir die richtige Entscheidung für dich zu treffen. Wenn du dir unsicher bist, ist es nicht verkehrt sich erzählen zu lassen was andere Personen gemacht haben. Wichtig dabei ist, dass du für dich das Beste rausziehst und nicht denkst, dass du das genauso machen musst.

Du musst nur zuhören um zu wissen, was du möchtest.

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